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Unser Koblenz-Asterstein

Den schönsten Stadtteil von Koblenz gibt es schon seit 200 Jahren. Zumindest steht das Fort Asterstein seit damals. Eine echte preußische Erfindung. Die ausführliche Geschichte gibt es weiter unten.

Offiziell hat unser Stadtteil seinen Namen erst seit 1981. Vorher gehörten wir zur Pfaffendorfer Höhe. Das wissen wahrscheinlich die wenigsten Astersteiner. Warum auch? Für uns und alle anderen Koblenzer war unsere Perle schon immer der Asterstein.

Es ist kein Geheimnis, dass der Ruf nicht immer der beste war. Zu Unrecht.

Der Asterstein ist einer der sichersten Stadtteile Koblenz. Und "fliegende Messer" wurden bis heute keine gesichtet. Ganz im Gegenteil. Bis heute pflegen die Astersteiner sehr guten Kontakt zu ihren Nachbarn in Pfaffendorf, Arzheim und Ehrenbreitstein.

Heute leben etwa 2.600 Menschen hier. Tendenz steigend. Und das ist kein

Wunder, denn der Asterstein bietet eine hohe Lebensqualität. Nicht nur wegen der guten und freundlichen Menschen.

Der Asterstein ist citynah, man kann locker zu Fuß nach Koblenz gehen. Außerdem bietet unser Fleck viel Natur. Wir haben hier Felder, Wald und Wiesen.

Der Asterstein ist ein Stadtteil mit einer sehr guten Infrastruktur. Alles, was man zum Leben braucht - der Asterstein hat es. Einkauszentrum, Ärzte, eine sehr gute Busanbindung nach Koblenz. Und Kneipen und Retsaurants.

Auch alle Schulformen haben sich schön in unser Asterstein integriert. Von der Grundschule bis zum Gymnasium - wer lernen will kann es hier tun. Wir haben kein Problem mit neuen Bewohnern, denn wir haben noch viel Platz.

Neue Bewohner sind sehr schnell integriert, denn der Asterstein hat viele Vereine.

Die Geschichte des Astersteins

Das lange Zeit so gut wie unbewohnte Gebiet des heutigen Koblenzer Stadtteils gehörte lange zu Pfaffendorf. Im 19. Jahrhundert besetzten Werke der preußischen Festung Koblenz das Gebiet auf der Höhe, die der Festung Ehrenbreitstein südlich vorgelagert ist. Zentrum der Anlagen war das Fort Asterstein, dem zwei Flankentürme sowie das Werk Glockenberg, das Fort Rheinhell und die Bienhornschanze vorgelagert wurden. Um 1870 begann zudem der Bau von Fachwerkkasernen in der Kehle des Forts Asterstein.

Nachdem die Festungswerke auf dem Asterstein 1927 geschleift worden waren, war der Platz frei für eine nun langsam beginnende zivile Besiedlung. Im Zuge der Re-Militarisierung des Rheinlands wurde ab 1938 die nach dem preußischen General August Karl von Goeben benannte Goeben-Kaserne für das Infanterie-Regiment Nr. 80 erbaut. Als Goeben-Siedlung wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg zu Wohnzwecken umgestaltet und ging in das nun wachsende Wohngebiet ein.

Mitte des 20. Jahrhunderts bürgerte sich der Name Asterstein für die umliegenden Wohngebiete immer mehr ein, so dass der Koblenzer Stadtrat in seiner Sitzung vom 22. Oktober 1981 dem Stadtteil offiziell den Namen Asterstein gab.
Namensgeber war das in diesem Stadtteil befindliche Fort Asterstein aus dem 19. Jahrhundert, welches Teil der Festung Koblenz war. Dieses wiederum erhielt seinen Namen 1847 nach dem preußischen General Ernst Ludwig von Aster, der damit von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen für seine Verdienste um den Bau der preußischen Festung Koblenz geehrt wurde.


Kommentare (1)Add Comment
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geschrieben von Jupp, Juni 18, 2009
Der Artikel oben ist zwar gut geschrieben, hat aber einen Fehler.Der Asterstein hat zur Gemeinde Pfaffendorf gehört genau wie die Pfaffendorfer Höhe. Teile des Astersteins lag bis zur Gemeindegebietsreform und als eigenständige Gemeinde auf Arzheimer Gemarkung.

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